Richtspruch zum Neubau einer Stahlhalle

Beim Richtfest einer Stahlhalle durfte unser Bauleiter Thorsten seine kreative Seite zeigen und den Richtspruch halten. Das Ergebnis möchten wir Euch nicht vorenthalten:

Nach altem Handwerksbrauch und Sitte,
halt‘ ich den Richtspruch von des Baues Mitte.
Auf den Zimmermann müsst ihr verzichten,
denn mit Beton und Stahl war hier zu richten.

Drum tret‘ ich vor, mit Stolz und Pflicht
und sprech‘ den Richtspruch – mit Zuversicht.
Was viele schufen, Hand in Hand,
steht nun als Werk in diesem Land.

Nach Tagen voller Kraft und Fleiß,
nach Arbeit, Staub und manchem Schweiß,
steht nun das Bauwerk – stark und schön,
man kann den Fortschritt deutlich sehn.

Ein Haus, ein Werk für Industrie,
mit Hand und Herz gebaut wie nie.
Für Zukunft, Mut und Sicherheit,
der Schaffenskraft und dem Fleiß geweiht.

Seht wie das Bauwerk errichtet ist:
Deshalb wird der Richtkranz nun gehisst!
Er sei die Krone zu dem Fest,
das sich nicht trocken feiern lässt.

So heb ich das Glas voll bestem Wein,
mein erstes „Hoch“ soll auf den Bauherrn sein.
Ihm sei ein Danklied zugemessen,
er – der mit Mut und Kraft und Geld –
diesen Bau hat hingestellt.
Dem Bauherrn ein dreifach kräftiges
Hoch – Hoch – Hoch.

Das zweite Hoch gilt dem Entwurf,
den Planern, Köpfen, Ideenschurf.
Mit Blich und Linie, klug bedacht,
habt ihr das Werk zum Leben gebracht.
Den Planern ein dreifach kräftiges
Hoch – Hoch – Hoch.

Das dritte Glas trink ich mit besonderer Freude,
habt Dank ihr lieben Handwerksleute.
Ob Tief im Boden oder hoch im Gerüst,
ihr zeigtet, was wahre Leistung ist!

Den Handwerkern gilt unser Dank,
drum ruf ich laut – und ohne Zank:
Ein dreifach kräftig
Hoch – Hoch – Hoch.

Nun ist mein Spruch zu End‘ gekommen,
ihr habt ihn wohl und gern vernommen.
ich leere mein Glas, es soll zerspringen –
die Scherben mögen Glück dem Hause bringen!

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